FSME durch Zecken (Frühsommermeningoenzephalitis)

Autor: Dr. rer. medic. Harald Stephan

Die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) beschreibt eine durch Viren hervorgerufene Entzündung der Hirnhäute, die durch die Übertragung durch Zecken entsteht. Zecken injizieren die FSME Viren bei ihrer Blutmahlzeit mit dem Speichel.

Im Gegensatz zur Borreliose geschieht das bereits zu Beginn des Saugens, sodass eine zeitige Entfernung der Zecke keinen Schutz vor FSME bietet. Die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen sind das Tragen geeigneter Kleidung sowie eine FSME-Impfung in ausgewiesenen Risikogebieten.

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Zecken
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Ursachen: Erreger von FSME

Verursacher der Frühsommer-Meningoenzephalitis ist das gleichnamige FSME-Virus, das zu den Flaviviren gehört. Sie haben eine einzelsträngige RNA als Erbsubstanz und sind durch eine Virushülle (Kapsid) geschützt.

Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) – Das Wichtigste auf einen Blick!

  1. FSME ist eine Viruserkrankung, die von Zecken übertragen wird.
  2. Die Infektion erfolgt während der Blutmahlzeit der weiblichen Tiere an einem menschlichen Wirt.
  3. Die Übertragung erfolgt sehr früh, da die Viren in den Speicheldrüsen sitzen. Im Gegensatz zu Borreliose bietet daher die frühe Entfernung der Zecke keinen Schutz.
  4. Nach anfänglichen grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit kommt es in einigen Fällen zu einem zweiten Krankheitsgipfel, bei dem Gehirn, Rückenmark und Hirnhäute beteiligt sind.
  5. Die Entzündungen führen in etwa einem Prozent der Fälle zu einem tödlichen Verlauf.

Überträger von FSME: Zecken

Überträger von FSME ist meistens der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Selten sind Ixodes persulcatus, Auwaldzecken (Dermacentor spec.), Lederzecken (Ornithodorus spec., Argas spec.) oder andere Vertreter beteiligt.

Zecken gehören zu den Spinnentieren, wie sich an den acht Beinen leicht erkennen lässt. Entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben, sie säßen auf Bäumen und würden sich bei Annäherung eines Opfers fallen lassen, sitzen die blutsaugenden weiblichen Zecken in Gras, Büschen und Sträuchern bis Knie- oder Hüfthöhe und warten darauf, abgestreift zu werden.

Besonders aktiv sind die Tiere bei Wärme und Feuchtigkeit, etwa nach einem warmen Sommerregen. Selbst im Herbst drohen Zeckenbisse und FSME, denn die Blutsauger fallen erst bei Temperaturen unter 5 °C in eine Kältestarre. Daher herrscht von März bis Oktober Zeckensaison.

Neben FSME übertragen die Tiere auch Borrelien (Borrelia spec.). Die Bakterien sind Erreger der Lyme-Borreliose (Borrelia burgdorferi) und des Rückfallfiebers. Letzteres kommt in Deutschland nur als importierte Reisekrankheit vor.

Sehr selten ist eine Übertragung von FSME durch die rohe Milch einer infizierten Kuh. Durch Kochen oder Pasteurisieren lassen sich die Viren zuverlässig abtöten.

Ursachen von FSME durch Zecken: So gelangen die Viren ins Blut

Der Holzbock erkennt einen potentiellen Wirt mit dem Hallerschen Organ am Ende der Vorderbeine. Dort sitzen Chemorezeptoren, die auf Kohlendioxid, Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Buttersäure reagieren, wie sie für ein Säugetier typisch sind.

Hat die Zecke ein Opfer gefunden, krabbelt sie umher und sucht nach einer geeigneten Stelle zum Blutsaugen. Dabei bevorzugt sie Orte mit dünner Haut, hoher Luftfeuchtigkeit und guter Durchblutung: Kniekehlen, Achseln und Genitalbereich, bei Kindern Kopf und Nacken.

Der Zeckenbiss ist streng genommen ein Zeckenstich. Das Tier beißt mit seinem hochentwickelten Kieferklauen (Cheliceren) ein winziges Loch in die Haut und führt den mit zahlreichen Widerhaken versehenen Stechrüssel (Hypostom) in die Wunde ein. Ein spezieller Klebstoff sorgt dabei für ausreichende Haftung, sodass sich die Zecke nicht mehr ohne weiteres abstreifen lässt.

Damit die Blutgerinnung die Mahlzeit nicht vereitelt und das Opfer nichts mitbekommt, enthält der Speichel der Zecke ein blutgerinnungshemmendes Mittel und betäubende Substanzen. So kann sie unbemerkt saugen, bis ihr Hinterleib auf das bis zu 200-fache seines normalen Volumens angeschwollen ist. Danach zieht sie den Stechapparat ein und fällt ab. Nach Befruchtung legt das Weibchen bis zu 3000 Eier. Damit ist seine Arbeit getan, und es stirbt.

FSME-Viren werden bereits zu Beginn des Saugens durch die Zecke übertragen

FSME-Viren befinden sich bereits im Sekret der Speicheldrüsen der Zecke, sodass die Übertragung von FSME direkt nach dem Zeckenbiss beginnt. Eine schnelle Beseitigung des Blutsaugers bietet somit zwar einen Schutz vor Borreliose, nicht aber vor FSME.

Bei der Borreliose dauert die Übertragung eine Weile, da die verursachenden Bakterien im Mitteldarm der Zecke sitzen. Die Weibchen interessieren sich nur für die nahrhaften festen Blutbestandteile und pumpen das Blutplasma während der Mahlzeit kontinuierlich wieder zurück. Da dieses im Mitteldarm zwischengelagert wird, kommt es zu einer Übertragung der Borrelien.

Symptome einer Frühsommer-Meningoenzephalitis

Wie die meisten Beeinträchtigungen des Immunsystem äußert sich eine Infektion mit dem FSME-Virus zunächst in unspezifischen Beschwerden, wie man sie von einem grippalen Infekt kennt:

  • Fieber
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen.

Diese wenig aussagekräftigen Beschwerden sorgen dafür, dass die meisten Infektionen nicht bemerkt werden.

In etwa 10 Prozent der Fälle kommt es nach der ersten Krankheitswelle und einem fieberfreien Intervall zu einem zweiten Krankheitsgipfel. Hier haben die Viren das Zentrale Nervensystem befallen und sorgen für Entzündungen von

  • Gehirn (Enzephalitis),
  • Rückenmark (Myelitis) und/oder
  • Hirnhäute und Rückenmarkshäute (Meningitis).

Die häufigste Kombination aus Hirnentzündung und Hirnhautentzündung bezeichnen Mediziner als Meningoenzephalitis – daher der Name.

Folge dieser Entzündungsreaktionen sind neurologische Beschwerden wie

  • Taubheitsgefühl,
  • Lähmungen und
  • Bewusstseinseintrübungen.

Bei rund einem Prozent der Erkrankten verläuft FSME trotz Therapie tödlich.

Therapie der Frühsommermeningoenzephalitis

Eine kausale Behandlung der Viruserkrankung ist bisher nicht möglich. Daher gilt es die Beschwerden so gut es geht zu lindern. Bettruhe und die Gabe von Schmerzmitteln ist angebracht, wohingegen fiebersenkende Mittel und Glukokortikoide kontraindiziert sind. Eine Fiebersenkung begünstigt die Virusvermehrung.

In schweren Fällen wird eine intensivmedizinische Betreuung notwendig. Dazu gehören gegebenenfalls parenterale Ernährung und künstliche Beatmung.

Während Kinder vielfach einen symptomfreien bis leichten Verlauf zeigen, kommt es im fortgeschrittenen Alter immer häufiger zu Komplikationen. Studien zufolge sind die Folgeschäden bei 60 Prozent der über 15-Jährigen dauerhaft. Dazu gehören insbesondere neurologische Funktionsstörungen und psychische Beeinträchtigungen. Bei einem schweren Verlauf gesunden nur etwa 20 Prozent der Patienten, wohingegen die Hälfte lebenslange Schäden davonträgt und bis zu 30 Prozent innerhalb von zehn Jahren nach Infektion versterben.

Wichtigste Schutzmaßnahme: Zeckenbisse verhindern

In Risikogebieten sollte man im Frühsommer auf freie Hautpartien besonders an den Beinen verzichten. Die meisten Zecken lauern im Gras und warten darauf, von vorüberziehenden Opfern abgestreift zu werden. Mit langen Hosen und Strümpfen und geeigneten Schuhwerk lässt sich ein Zeckenbiss und damit eine Infektion mit FSME-Viren verhindern.

Ist man in einem Zeckengebiet unterwegs gewesen, empfiehlt es ein vollständiges Entkleiden, um den ganzen Körper gründlich auf mögliche Plagegeister abzusuchen.

FMSE-Impfung

Medizinerin Frauke Höllering empfiehlt in diesem Video: Wer sich gegen FSME durch Zecken impfen sollte:

Vorbeugung ist die beste Medizin. Neben dem Tragen geeigneter Kleidung in FSME-Gebieten bietet eine Impfung den besten Schutz. Die Grundimmunisierung sollte vorzugsweise im Winter erfolgen, damit im darauffolgenden Frühjahr eine ausreichende Immunisierung gegeben ist. Auffrischungsimpfungen werden Patienten unter 50 Lebensjahren alle fünf, ab 50 alle drei Jahre empfohlen.

Eine früher zugelassene postexponentielle Immunprophylaxe, also passive Impfung nach Zeckenbiss, wird in Deutschland nicht mehr angewendet.

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Quellen

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  • Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag. ISBN-10: 3642331076.
  • Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: Herold-Verlag. ISBN-10: 3981466063.

Zeckenbiss Behandlung und Therapie

Die Wichtigkeit der Zeckenbiss Behandlung, Ablauf, Komplikationen und medikamentöse Therapie

Die schnelle Behandlung verhindert eine Infektion

Die Zeckenbiss Behandlung ist von großer Wichtigkeit, da das richtige Vorgehen die Ansteckung des Patienten mit Borreliose oder FSME verhindert. Geschieht die Beseitigung des Tieres innerhalb von zwei Stunden auf sorgfältige Weise, ist eine Infektion ausgeschlossen. Wenn es länger es in der Wunde bleibt, krallt es sich fest und seine Entfernung gestaltet sich schwierig. Mit der geeigneten medikamentösen Therapie gelingt die Bezwingung der Borreliose. Gefährlich ist es, wenn ein Zeckenbiss unbemerkt bleibt. Dies erhöht die Möglichkeit der Ansteckung und verkompliziert die Zeckenbiss Behandlung. Ihre Effizienz ist geringer, je später sie einsetzt.

Zeckenbiss behandlung bei einer Frau am Arm
Zeckenbiss Behandlung beim Arzt – Urheber: alexraths / 123RF.com

 

Vorgehen und Therapie bei Zeckenstichen und seinen Komplikationen

Schwierige Diagnose eines Zeckenbisses

Ixodes ricinus heißt die europäische Waldzecke. Das benötigte milde Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit findet sie in Bodennähe in feuchtem Gras oder Moos. Ab einer Temperatur von zehn Grad Celsius ist sie auch im Winter aktiv. Ungefähr jede dritte Zecke trägt das Bakterium Borrelia burgdorferi in sich. Damit ist sie für Menschen potenziell gefährlich.

Die Diagnose stellt ein Problem dar, da die Symptome nicht immer dieselben sind und denen anderer Krankheiten ähneln. Veranlasst ein Arzt den Bluttest zu früh, sind noch keine Borrelien-Antikörper vorhanden. Er ist erst zu einem späteren Zeitpunkt der Krankheit positiv, wenn diese sich in einem Spätstadium befindet.

 

Zeckenbiss behandlung bei einer Frau am Arm
Zeckenbiss Behandlung beim Arzt – Urheber: alexraths / 123RF.com

 

Zeckenbiss Behandlung: Stichstelle desinfizieren und Risiko minimieren

Die Desinfektion der Stichstelle ist wichtig, um Verunreinigungen und mögliche Entzündungen zu verhindern. Die Mundwerkzeuge des Tieres bleiben in der Wunde zurück und ihre Entfernung ist von großer Bedeutung. Deshalb lohnt sich ein sorgfältiger Kontrollblick. Wer den Gemeinen Holzbock nach weniger als zwei Stunden entfernt, ist selten infiziert. Bei späterer Beseitigung ist eine Infektion ebenfalls nicht zwingend. In einem Risikogebiet trägt nicht jede Zecke den Virus in sich. Ein Arztbesuch ist ratsam. Wer länger als einen halben Tag mit einer europäischen Waldzecke in der Haut lebt, läuft Gefahr, die Erreger in sich zu tragen.

In diesem Fall ist der Gang zum Arzt notwendig. Das Risiko einer Ansteckung mit Borreliose vergrößert sich nach dieser Zeit. Die Zecke ist nach einigen Stunden schwieriger als nach ein paar Minuten zu entfernen. Wichtig ist das Beobachten der Stichstelle. Eine sich ausbreitende Rötung mit hellem Zentrum offenbart ein mögliches Symptom der Borreliose. Bei Personen mit einem gesunden Immunsystem verläuft eine Infektion oft unbemerkt. Nur bei 1,5 bis sechs Prozent der infizierten Patienten ist die Krankheit klinisch apparent.

 

Verschiedene Stadien von Borreliose und Maßnahmen

Die Symptome nach der Zeckenbiss Behandlung sind bei einer Ansteckung von Borreliose nicht gleich. 60 Prozent der Patienten weisen die Wanderröte (Erythema migrans) auf. Damit ist der klinische Nachweis für eine Infektion gegeben. Weitere Anzeichen ähneln einer Grippe:

  • Gliederschmerzen,
  • Kopfschmerzen,
  • Fieber,
  • Schweißausbrüche,
  • Abgeschlagenheit.

Sie deuten auf eine Streuung des Erregers in Lymphe und Blut hin.

Falls die Infektion bis im zweiten Stadium unbehandelt bleibt, ist die Abwehr geschwächt und die Viren verteilen sich im ganzen Körper. Besonders gerne greifen sie Sehnen, Muskeln, Gelenke und Bänder an, die über einen hohen Anteil an kollagenen Fasern verfügen. Für die dritte Phase sind Gelenkentzündungen und Muskelreizungen typisch. Je früher der Arzt die Krankheit erkennt und mit der Zeckenbiss Behandlung beginnt, desto einfacher gestaltet sich ihre Bewältigung. In der Frühphase kommt eine Therapie mit Antibiotika oder Prophylaxe infrage.

 

Empfohlene medikamentöse Therapie bei Zeckenbiss

Die Medikation richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und nicht nach dem Blutbefund, da ein Erreger nicht immer mit größter Sicherheit nachweisbar ist. Die Wanderröte Erythema migrans ist für das Vorhandensein einer Borreliose beweisend. Eine antibiotische Behandlung hilft besser, je zeitiger sie zum Einsatz kommt. Ab vier Wochen nach Infektionsbeginn ist ihr Erfolg deutlich geringer. Eine frühe Therapie verhindert in manchen Fällen die Entwicklung von Antikörpern. Eine Seronegativität nach erfolgter Zeckenbiss Behandlung ist kein Beweis für die Nichtexistenz von Lyme-Borreliose.

Wer nach einem Zeckenbiss mit der Behandlung wartet, vergeudet wertvolle Zeit und riskiert, dass die Infektion im Körper großen Schaden anrichtet. Amoxicillin und Doxycyclin sind bewährte Antibiotika für eine orale Therapie in der Frühphase. Normalerweise ist eine mehrwöchige Einnahmezeit notwendig, weil die Erreger jeden Monat einen Generationenzyklus durchlaufen. Eine zu kurze Periode tötet nicht alle im Körper vorhandenen Viren ab. Die verwendeten Antibiotika wirken nicht bei jedem Patienten gleich oder der Therapieerfolg tritt verzögert auf. In diesen Fällen ist eine Nachbehandlung mit einem anderen Antibiotikum notwendig.

Die Infusionstherapie mit Cephalosporinen bietet sich für eine Zeckenbiss Behandlung mit Borreliose in späteren Stadien an. Je nach Beschwerdebild und Verlauf führt eine mehrmalige Wiederholung zur Beschwerdefreiheit des Patienten. Eine individuelle Verträglichkeitsprüfung vor der Antibiotika-Gabe ist empfehlenswert. Die beste Therapie besteht darin, die Generalisierung der Erreger im Frühstadium zu vermeiden. Dazu ist die Antibiotikatherapie eine bewährte Methode. Weiterhin achten Ärzte darauf, das Immunsystem des Erkrankten zu stärken, damit sich die Selbstheilungskräfte aktiv an der Bekämpfung der Bakterien beteiligen.

 

Die Wirkung von oralen und intravenösen Antibiotika

Die Studie „Oral doxycycline versus intravenous ceftriaxone for European Lyme neuroborreliosis: a multicentre, non-inferiority, double-blind, randomised trial” von Unn Ljostad und seinen Kollegen untersucht die Wirkung von oralem Doxycyclin und intravenösem Ceftriaxon bei der Therapie von Neuroborreliose, einer spezifischen Manifestationsform der Lyme-Borreliose. 102 Probanden in Südnorwegen unterzogen sich einer der beiden Behandlungen. Das Resultat zeigte, dass die Arten von Antibiotika gleich effizient sind für die Therapie von erwachsenen Patienten mit Lyme-Neuroborreliose.

Der Arzt steht vor der schwierigen Aufgabe, das bestmögliche Medikament für die jeweilige Person auszuwählen. Dennoch ist er auf einen Nichterfolg eingestellt und hält einen alternativen Plan zur Nachbehandlung bereit. Es ist ebenfalls nicht ganz einfach abzuwägen, zu welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist, mit der antibiotischen Therapie zu beginnen.

 

Die Zecke ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie ist in Gärten und Wäldern aktiv und sticht Personen beim Durchstreifen von hohen Gräsern oder auf Spaziergängen. Die Zeckenbiss Behandlung bereitet keine Probleme. Dennoch weckt ein Stich Besorgnis bei der Bevölkerung. Überall in Deutschland existiert das Risiko der Übertragung von Borreliose. Die Gefahr, durch Zecken an FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) zu erkranken, besteht überwiegend im Süden der Bundesrepublik. Borreliose ist mit Antibiotika behandelbar.

 

Zeckenbiss – wann zum Arzt?

Ärztliche Kontrolle nach dem Biss einer Zecke

Eine ärztliche Kontrolle – und der Besuch beim Arzt ist nach einem Zeckenbiss immer ratsam um eine Infektion rechtzeitig zu erkennen. Zecken gelten als Träger zahlreicher Erreger von Infektionskrankheiten. Deshalb fragen sich viele Eltern und Betroffene, ob und wann sie nach dem Zeckenbiss einen Arzt aufsuchen.

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Untersuchung der entfernten Zecke

Traut sich die betroffene Person das Entfernen der Zecke nicht zu, übernimmt der Arzt das Herausziehen des Tieres aus der Haut. Wenn somit die Zecke vorhanden ist kann der Arzt das Tier im Labor auf Borrelien untersuchen lassen um somit einen Anfangsverdacht auf eine Erkrankung zu erlangen.

Zeigen sich nach dem Zeckenbiss grippeähnliche Symptome oder eine Rötung der Hautstelle, besteht die zwingende Notwendigkeit eines unverzüglichen Arztbesuches.

Zecken beißen sich bevorzugt zur wärmeren Jahreszeit in der menschlichen Haut fest, um Blut zu saugen. Die Tiere geben häufig Krankheitserreger an ihre Opfer ab. Zecken gelten als Träger von Erregern zahlreicher Infektionskrankheiten. Nicht jeder Zeckenbiss bringt Komplikationen mit sich, dennoch besteht ein hohes Infektionsrisiko. Welcher Umstand erfordert es, nach dem Bemerken einer Zecke den Arzt aufzusuchen?

Der Zeitpunkt des Arztbesuches hängt von der individuellen persönlichen Erfahrung mit blutsaugenden Milben ab. Aufgrund der Ansteckungsgefahr empfehlen Experten das schnellstmögliche Entfernen der Zecke, um die Gefahr einer Infektion zu verringern. Die gefährlichen Erreger der Borreliose benötigen mindestens zwei Stunden, ehe sie vom Wirt zum Opfer gelangen.

 Der Arzt entfernt die Zecke

Um die Zecke zu entfernen, bieten sich geeignete Werkzeuge an. Dazu gehören Pinzetten oder eine spezielle Zeckenkarte beziehungsweise Zeckenzange. Damit zieht der Betroffene die Zecke vorsichtig aus der Haut, ohne sie zu zerreißen oder zu zerquetschen. Andernfalls bleibt das Mundwerkzeug in der Bissstelle zurück.

Anschließend desinfiziert der Betroffene oder Helfende die Stelle. Die entfernte Zecke bewahrt die Person auf, falls später Bedarf an einer Untersuchung besteht. Das ist der Fall, wenn der Betroffene aufgrund später erläuterten Komplikationen nach dem Zeckenbiss einen Arzt zurate zieht. Ein Labor untersucht das Tier daraufhin auf vorhandene Erreger der Borreliose.

 

Zeckenbiss wann zum Arzt zum Entfernen der Zecke?

Traut sich die betroffene Person das Entfernen der Zecke nicht zu, sucht sie unverzüglich nach dem Zeckenbiss einen Arzt auf. Letzterer entfernt das Tier fachmännisch. Allerdings raten Experten von langen Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt ab. In dieser Zeit steigt das Infektionsrisiko.

Nach dem Entfernen der Zecke erfordern die Umstände es gelegentlich dennoch, mit dem Zeckenbiss zum Arzt zu gehen. Das hängt davon ab, ob Symptome einer durch die Zecke ausgelöste Infektion erscheinen.

Symptome einer Infektion nach dem Zeckenbiss – Arzt aufsuchen

Es existierten unterschiedliche ausschlaggebende Symptome, um nach dem Zeckenbiss einen Arzt aufzusuchen. Hierzu zählen beispielsweise folgende allgemeine Krankheitszeichen, die an eine Grippe erinnern:

  • Müdigkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Fieber,
  • Muskelschmerzen.

Treten die genannten Symptome in der Zeit nach einem Zeckenbiss auf, besteht die Gefahr einer durch das Tier übertragenen Infektion. Patienten sollten daraufhin unverzüglich einen Arzt aufsuchen, der anschließend geeignete Untersuchungen vornimmt.

Nach Zeckenbiss:

Arzt kontaktieren, wenn sich eine Rötung um die Bissstelle zeigt

Neben den grippeähnlichen Symptomen existiert ein weiteres charakteristisches Merkmal, das auf einen Verlauf des Zeckenbisses mit Komplikationen hindeutet. Bemerkt der Betroffene in den nächsten Tagen und Wochen an der Bissstelle eine Rötung, besteht ebenfalls Bedarf an einem sofortigen Arztbesuch. Die Hautrötung breitet sich ringförmig um Stelle des Bisses aus. Sie gilt als Indikator der Lyme-Borreliose, die am häufigsten in Europa durch Zecken übertragene Krankheit. Es handelt sich hierbei um kein zwingendes Krankheitszeichen. Die Rötung tritt nicht bei allen infizierten Patienten auf.

Therapie der Infektionskrankheit mit Antibiotika

Besteht aufgrund der Rötung der Verdacht einer Lyme-Borreliose, folgt eine Untersuchung des Blutes im Labor. Bestätigt das Labor den Befund, beginnt der Arzt mit der Therapie durch Antibiotika. Bei einer frühzeitig erkannten und behandelten Borreliose stehen die Aussichten auf einen erfolgreichen Verlauf der Behandlung gut. Die konkrete Form der Therapie mit Antibiotika hängt vom Stadium der Infektionskrankheit ab.

Es dauert mitunter bis zu drei Wochen, ehe die Symptome eines Zeckenbisses auftreten. Das erfordert eine kontinuierliche Kontrolle der Bissstelle über den genannten Zeitraum. Als hilfreich erweist sich ein Foto der Stelle, um diese nicht zu vergessen. Experten raten ebenfalls zum Fotografieren einer möglicherweise auftretenden Rötung. Das erleichtert eine nachträgliche Diagnose.

Zusammengefasst besteht insbesondere beim Auftreten der genannten Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Fieber oder der charakteristischen Rötung die Notwendigkeit eines Arztbesuchs. Die Zeichen deuten auf eine durch den Zeckenbiss übertragene Infektionskrankheit hin. 

Zeckenimpfung

Viele Menschen zieht es im Frühjahr ins Grüne. Die Sonne scheint und die Natur erwacht zu neuem Leben. Die meisten vergessen dabei eine wichtige Sache: die Zeckenimpfung. Denn mit der Natur erwachen auch die Zecken, die den Menschen in Laub- und Mischwäldern sowie an Wiesenrändern auflauern, um sich an ihnen festzusaugen.

Zecken Krankheiten,
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Impfung gegen Zecken

Ein Zeckenbiss an sich ist nicht schlimm. Aber durch den direkten Kontakt können die beiden Krankheiten Borreliose oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen werden. Eine entsprechende Zeckenimpfung ist daher von größter Bedeutung

Zeckenimpfung gegen Borreliose

Für Borreliose gibt es keine Zeckenimpfung

Jährlich kommt es etwa zu 100.000 Neuerkrankungen. Die Infektionskrankheit Borreliose führt unter Umständen zu chronischen Entzündungen der Gelenke, des Herzmuskels und des Nervensystems. In einigen Fällen kann die Krankheit sogar tödlich ausgehen. Das Problem: Es gibt keine Zeckenimpfung für Borreliose. Die Erkrankung äußert sich zunächst in Muskel- und Kopfschmerzen sowie Fieber und Lymphknotenschwellungen, die aber auch erst einige Wochen nach dem Biss auftreten können. Ein typisches Merkmal für die Infektion ist die „Wanderröte“. Dabei bildet sich rund um die Einstichstelle eine etwa vier Zentimeter große, ringförmige Rötung. Wer eine solche Rötung bei sich bemerkt, sollte den Hausarzt aufsuchen, damit eine Behandlung mit Antibiotika erfolgen kann, die aufgrund der fehlenden Zeckenimpfung sofort durchgeführt werden muss.

Für den Süden Deutschlands ist eine Zeckenimpfung besonders wichtig. Hier gibt es vergleichsweise viele Borreliose- und FSME-Fälle. Welche Gebiete in Deutschland besonders stark von Zecken betroffen sind, lässt sich schnell im Internet recherchieren. Wer in diese Gebiete reist, sollte sich in jedem Fall einer Zeckenimpfung gegen FSME unterziehen. Gegen Borreliose gibt es keine Zeckenimpfung. Hier hilft nur eines: Die Gebiete sowie Zeckenbisse möglichst meiden.

Zeckenimpfung gegen FSME Virus

Die Gefährlichkeit von FSME macht eine Zeckenimpfung umso wichtiger

Eine infizierte Zecke kann den FSME-Erreger mit einem Biss auf den Menschen übertragen. Zwar ist der Erreger dann häufig im Blut nachweisbar, wenn keine Zeckenimpfung vorliegt, viele Betroffene merken zunächst aber gar nicht, dass sie mit FSME infiziert sind.

Bei etwa drei von zehn Infizierten äußert sich die Krankheit hingegen sofort. Sie klagen über Kopfschmerzen, Erbrechen und Fieber. Jeder dritte Patient aus dieser Gruppe leidet nach einer Fieber-Attacke an einer Entzündung der Hinhaut oder des Gehirns – die eigentliche FSME-Erkrankung. Nur eine Zeckenimpfung kann davor schützen.

Eine Hirnhautentzündung äußert sich meist durch heftige Kopfschmerzen, Schwindel und einem steifen Nacken, verläuft in der Regel jedoch harmlos. Die gefährlichste Variante der FSME ist eine Entzündung des Gehirns. In einigen Fällen ist auch das Rückenmark betroffen. Es kommt zu Lähmungen und Bewusstseinsstörungen. Einige Patienten fallen sogar ins Koma. Im schlimmsten Fall, insbesondere bei älteren Menschen, bleiben neurologische Beschwerden zurück. Vereinzelt kann die Krankheit auch zum Tod führen. Diese Tatsache macht eine Zeckenimpfung umso wichtiger.

Für wen ist eine Zeckenimpfung in jedem Fall sinnvoll?

Eine Zeckenimpfung ist für diejenigen sinnvoll, die in einer Risikoregion leben oder Urlaub machen möchten (Zelten, Wandern etc.). Die Zeckenimpfung schützt vor dem FSME-Virus, der zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung führen kann. Ob sich eine Zeckenimpfung lohnt, hängt immer davon ab, wie oft sich jemand im Freien bewegt. Auch das Alter spielt in Bezug auf die Zeckenimpfung eine Rolle. Im Gegensatz zu jüngeren Menschen mit kräftigem Immunsystem, verkraften ältere, schwächliche Menschen eine Zeckenimpfung weniger gut.

Wie erfolgt die Zeckenimpfung gegen FSME?

Die Zeckenimpfung gegen FSME besteht aus insgesamt drei Spritzen. Zwischen der ersten und der zweiten Zeckenimpfung liegen ein bis drei Monate. Nach der zweiten liegt bereits ein Impfschutz gegen FSME vor. Etwa ein Jahr später folgt die dritte Zeckenimpfung. Diese schützt für einen Zeitraum von etwa drei bis fünf Jahren. Anschließend sollte der Schutz mit einer erneuten Zeckenimpfung aufgefrischt werden.

Wie bei vielen anderen Impfungen kann es auch bei einer Zeckenimpfung zu Nebenwirkungen kommen. Diese äußern sich in allgemeiner Abgeschlagenheit, Schmerzen oder Fieber. Für Menschen, die in Risikoregionen leben, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Zeckenimpfung. Wer einen Urlaub in einer entsprechenden Region plant, sollte sich vorab bei seiner Krankenkasse informieren, ob diese die Kosten für die Zeckenimpfung in Form einer Reiseschutzimpfung übernimmt.

Was ist neben einer Zeckenimpfung der beste Schutz?

Wer auf eine Zeckenimpfung verzichten möchte, muss beim Spazierengehen oder Wandern in Waldgebieten auf einige Dinge achten. Lange Hosen, ein Pullover mit langen Ärmeln, Socken und festes Schuhwerk sollten Pflicht sein. Grundsätzlich sollte eine Zecke schnellstmöglich entfernt werden. Je länger sie Blut saugt, desto wahrscheinlicher wird es, dass die die genannten Krankheiten überträgt. Das Tier sollte, ohne zu drehen oder zu quetschen, vorsichtig mit einer Pinzette gefasst und herausgezogen werden. Der beste Schutz ist und bleibt aber die Zeckenimpfung.

Hausmittel bei Zeckenbiss – Homöopathische Mittel

Was kann man tun – Hausmittel und Homöopathische Mittel gegen Zeckenstiche

Spüren Sie nach dem Einstich Juckreiz oder eine Wärmeentwicklung an der betroffenen Hautstelle. Neben einer medikamentösen Behandlung helfen Hausmittel bei dem Zeckenbiss. Zu diesen zählen beispielsweise handelsübliche Zwiebeln, wir stellen Ihnen in diesem Artikel eine Vielzahl an Hausmitteln und Homöopathische Mittel bei Zeckenbiss vor .

Zwiebeln uvm als Hausmittel bei Zeckenbiss
Hausmittel bei Zeckenbiss – Urheber: marcomayer / 123RF

Hausmittel gegen den Zeckenbiss – Mythos und Wahrheit

Um durch Zecken übertragende Krankheiten – Borreliose oder FSME – zu vermeiden, steht die Prävention gegen den Einstich im Vordergrund. Planen Sie einen Waldspaziergang, achten sie auf feste und geschlossene Kleidung und Schuhe. Die Schädlinge fallen nicht von Bäumen. Sie sitzen auf Gräsern oder Büschen.

Kommt ein Wirt vorbei, halten sich die ausgestreckten Vorderbeine an Textilien oder Fell fest. Um dem Parasiten das Erreichen einer freien Hautstelle zu erschweren, stecken Sie beispielsweise die Hosenbeine in die Schuhe. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme stellen ätherische Öle dar. Speziell Lavendel- und Nelkenöl eignen sich als abschreckendes Mittel gegen die Spinnentierchen.

Spazieren Sie mit Ihrem Hund durch Wälder und Wiesen, versehen Sie ihn mit einem Zeckenhalsband. Der Stoff gibt einen Geruch ab, der die Schädlinge ebenfalls abstößt. Jedoch helfen die Taktiken nicht immer, einen Zeckenstich zu vermeiden. Bemerken Sie die Zecke auf der Haut, entfernen Sie diese mit einer Zeckenpinzette. In keinem Fall bearbeiten Sie das Tier mit Öl oder Nagellack. Beide Hausmittel gegen den Zeckenbiss stellen gesundheitsgefährdende Maßnahmen dar.

Ein weiterer Mythos besagt, Betroffenen hilft es, die Zecke mit einem glühenden Streichholz zu zerdrücken. Jedoch schiebt dieses das Tier tiefer in die Haut. Zudem übergibt es sich in Todesangst. Dadurch steigt die Gefahr einer Borreliose-Infektion. Die Borrelien leben in der Magenflüssigkeit des Schädlings. Sobald sie in das menschliche Gewebe gelangen, breiten sie sich lokal und systemisch aus. Ohne Therapie drohen im schlimmsten Fall irrreparable Organ- und Muskelschäden.

Welche Hausmittel beim Zeckenbiss helfen wirklich?

Zu den wirksamen Hausmitteln gegen den Zeckenbiss gehört der Spitzwegerich. Zerstoßen Sie die Blätter der Pflanze legen Sie diese auf das juckende Hautareal. Alternativ erwerben die Patienten den frischen Spitzwegerichsaft. Diesen finden Sie beispielsweise in der Online-Apotheke. Die Inhaltsstoffe des Krauts lindern den Juckreiz, den das Neurotoxin der Zecke auslöst.

Ein weiteres Hausmittel gegen Zeckenbisse stellen frische Zwiebeln dar. Sie wirken gleichzeitig antibakteriell und antiseptisch. Zunächst schneiden die Betroffenen das Gemüse in mehrere Scheiben. Diese legen sie auf die juckende Hautstelle.

Interessieren Sie sich für günstige Hausmittel bei Zeckenbissen, erhält der Essig einen hohen Stellenwert. Die Flüssigkeit sorgt für die Desinfektion des Einstichs und verhindert das Eindringen weiterer Erreger. Die Maßnahmen verwenden Sie nach dem Entfernen des Parasiten. Anderenfalls führt der Stress ebenfalls zum Erbrechen des Tiers und einer gesteigerten Wahrscheinlichkeit einer Borreliose-Infektion.

Beseitigen Sie die Zecke mit einer Zeckenzange, vermeiden Sie mehrmaliges Drehen des Schädlingskörpers. Die Spinnentiere besitzen keinen gewundenen Rüssel, sodass das gerade Herausziehen ebenfalls funktioniert.

Wenden Sie dabei viel Druck auf, löst sich unter Umständen das Kieferwerkzeug der Zecke. Bleibt es im Gewebe stecken, erkennen Sie einen kleinen, schwarzen Punkt. Der Kopf der Zecke bleibt niemals in der Haut stecken, da es sich bei den Lästlingen um Kopffüßer handelt. Ebenso gehört eine Kombination aus Essig und saurer Tonerde zu den empfehlenswerten Hausmitteln gegen den Zeckenbiss.

Vorbeugende Hausmittel gegen den Zeckenbiss

Um sich frühzeitig vor einem Zeckenstich zu schützen, reiben Sie sich vor dem Aufenthalt im Freien mit Teebaumöl ein. Die geruchsempfindlichen Schädlinge fühlen sich von dem besonderen Duft abgestoßen. Ähnlich verhält es sich mit dem Geruch von Knoblauch. Beispielsweise zerreiben Sie eine Knoblauchzehe auf Ihrem Schuhwerk. Das Verspeisen der Gewürzpflanze bringt in der Regel keine Vorbeugung gegen den Einstich.

Entdecken Sie dennoch eine Zecke in der Haut, eignet sich auch ein normaler Bindfaden zum Entfernen des Schädlings. Mit diesem bilden die Patienten eine Schlaufe und ziehen sie um den Schädling fest. Die Methode ähnelt der Wirkungsweise eines Zeckenlassos. Die Tiere bevorzugen dünne, aber stark durchblutete Hautareale. Dazu gehören:

  • der Kopfbereich,
  • Armbeugen,
  • Achseln,
  • Kniekehlen
  • und Fußsohlen.

Demnach bewährt es sich, auch Hautfalten auf die Parasiten zu kontrollieren. Kindern bringen Sie das Absuchen des Körpers beispielsweise auf spielerische Weise bei. Dadurch verlieren sie die Angst vor den stechenden Spinnentieren.

Homöopathische Mittel gegen Zeckenstiche

In der Online-Apotheke erhalten Sie ein Spray, das zur Vereisung der Zecke führt. Der Kälteschock verhindert das Erbrechen des Parasiten. Zudem erleichtert die Maßnahme die Beseitigung des Schädlings. Des Weiteren empfehlen Homöopathen Zeckenbiss-Nosode C 30. Die Flüssigkeit stellen die Experten aus dem Nervengift der Spinnentiere her. Dieses verdünnen und potenzieren sie. Es zieht das durch die Zecke ausgestoßene Neurotoxin aus dem menschlichen Körper und verhindert eine Entzündungsreaktion.

Das nachträgliche Desinfizieren der Haut funktioniert beispielsweise mit einer Calendula-Tinktur. Der Begriff bezeichnet die Ringelblume, die gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell wirkt. Alternativ benutzen Sie Kamille-Tinktur, um die Einstichstelle von Erregern zu befreien.

Weitere Tipps für Betroffene

Bemerken Sie einen Zeckenbiss in der Haut, beseitigen Sie den Parasiten zeitnah.

Vermeiden Sie dabei besser fragwürdige Hausmittel wie Nagellack oder Klebstoff.

Mit den Mitteln töten die Patienten den Schädling nicht ab. Stattdessen beißt sich dieser fester oder würgt den Mageninhalt in die Wunde. Bleibt nach dem Entfernen des Spinnentiers das Kieferwerkzeug in der Haut zurück, stellt dies in der Regel kein Problem dar. Desinfizieren Sie das Areal, später eitert der Fremdkörper selbstständig aus dem Gewebe.

Erkennen Sie eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle, handelt es sich dabei um die Wanderröte. Sie entsteht, wenn sich die Bakterien Borrelia burgdorferi im Organismus ausbreiten. Sie lösen die Lyme-Borreliose aus, bei der eine Spontanheilung nicht im Bereich des Möglichen liegt. Daher suchen die Betroffenen ihren Hausarzt auf, der ihnen Antibiotika verschreibt.#

Info:

Bei ihrer Nahrungssuche stechen Zecken mit ihrem Kieferwerkzeug in die Haut ihres Wirts und saugen dessen Blut. Den Einstich bemerken die Betroffenen in der Regel nicht. Der Parasit speichelt die Bissstelle vor dem Eindringen des Mundwerkzeugs ein, wobei ein natürliches Betäubungsmittel auf die Haut gelangt. Im Normalfall saugen die Tiere zwischen einem Tag und einer Woche das Blut. Anschließend versiegeln sie die Wunde mit einem Teil ihrer Magenflüssigkeit. Um die Übertragung von Erregern und Krankheiten nach dem Zeckenbiss zu vermeiden gilt es die Zecke so schnell wie möglich zu entfernen.

 

Zecken rausdrehen – Anleitung

Sicheres Entfernen Zecken rausdrehen – Vorgehen und Richtung

Zecken rausdrehen mit den passenden Hilfsmitteln

Bei einem Stich vom gemeinen Holzbock entfernen Betroffene die Zecke so schnell wie möglich. Zunächst ist der Stich als dunkler, kleiner Punkt sichtbar. In kürzester Zeit saugt und klebt sich das Spinnentier fest und gewinnt an Größe. Es überträgt gefährliche Erkrankungen wie Borreliose und Frühsommermeningoenzephalitis (FSME).

Zecken drehen
Zecken rausdrehen Urheber: sasel77 / 123RF.com

Zum Entfernen stehen verschiedene Methoden und Vorgehensweisen zur Option. Unter Wissenschaftlern und Ärzten bestehen Diskrepanzen, ob das Zecken rausdrehen dem Herausziehen vorzuziehen ist. Dieser Artikel weist darauf hin, warum einzelne Methoden potenzielle Gefahren bergen und welche Maßnahmen bei einem Befall sinnvoll erscheinen.

Zecken sicher und zeitnah entfernen

Bei einem Zeckenstich gilt es schnell zu reagieren und den Körper des Spinnentierchens komplett zu entfernen. Dazu eignen sich spezielle Werkzeuge aus der Apotheke. Die Meinungen bezüglich der zu verwendenden Technik gehen auseinander. Mediziner empfehlen, den gemeinen Holzbock herauszuziehen. Studien bescheinigen dem Zecken rausdrehen eine größere Erfolgschance, um das Tier rückstandslos zu entfernen.

Wichtig ist es, behutsam vorzugehen und das Spinnentierchen nicht zu quetschen oder mit Gewalt und Chemikalien herauszulösen. Dadurch gelangen Keime und Krankheitserreger unter die Haut. Teile des Körpers verbleiben in der Dermis und verursachen eine Entzündung. Beim Entfernen legen Verwender die Werkzeuge nah an der Haut im befallenen Bereich am, um das Tier komplett zu greifen.

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Rausdrehen – Schnell Handeln bei einem Befall

Durch das frühzeitige Entfernen des Holzbocks verringern Betroffene die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung mit Borrelien oder FSME. Bakterien benötigen etwa zwei Stunden, um den Darm des Spinnentieres zu passieren und, um in deren Saugapparat zu gelangen. Danach steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit Bakterien der Gattung Borrelia. Spätestens nach einem halben oder einem Tag befinden sich die gefährlichen Borrelien im Mundapparat des Tieres. FSME-Viren überträgt die Zecke direkt im Anschluss an den Einstich. Der Virus befindet sich in deren Speicheldrüsen und ist sofort übertragbar.

In der Zwischenzeit rüstet sich der Betroffene mit den passenden Werkzeugen zum Zecken rausdrehen und Entfernen aus oder geht zum Arzt. Empfehlenswert ist die Anschaffung von einer Zeckenkarte oder -Zange aus der Apotheke. Bei einem Waldspaziergang haben Wanderer vorsichtshalber diese Hilfsmittel dabei, um schnell zu reagieren.

Zecken rausdrehen oder herausziehen?

In vielen Fällen tropften Befallene Nagellackentferner, Alkohol, Öl oder Leim auf das festgesaugte Tier, um es zu töten und besser zu lösen. Diese Variante ist fatal. Durch diese Stoffe übergibt sich der Holzbock und überträgt dadurch Viren und Bakterien auf den Körper des Menschen oder des Tieres. Zum Entfernen der gesamten Zecke benötigt der Betroffene oder ein Helfer Fingerspitzengefühl. Darauf zu achten ist, dass er den Körper des Spinnentieres nicht quetscht. Durch ein Zusammendrücken gelangen die gefährlichen Keime in die Mundwerkzeuge der Zecke und übertragen sich auf den Wirt.

Mediziner sehen das Herausdrehen des Tieres kritisch. Durch die Drehbewegung bleiben Teile des Körpers unter der Hautoberfläche und lassen sich schwer entfernen. Zwar gelangen beim Zecken rausdrehen keine FSME-Viren oder Borrelien mehr in das verbleibende, abgetrennte Stück, jedoch verunreinigt der Rest des Holzbocks die betroffene Stelle. Eine Entzündung entsteht.

Früher galt die Ansicht, der Befallene müsse die Zecken rausdrehen, da sich die Tiere in die Hautoberfläche schrauben. Diese Annahme ist grundlegend falsch. Die Spinnentierchen besitzen am Stachel kleine Widerhaken. Mit diesem setzen sie sich an der Epidermis fest und beginnen, mit dem Saugapparat Blut aufzunehmen.

Generell neigen viele Menschen dazu, den oberflächlichen Körper zu drehen, da sie das Zecken rausdrehen als einfacher empfinden, als das Herausziehen. Sie entfernen den Körper durch das Drehen mit höherem Feingefühl. Beim Herausziehen der Zecke besteht ebenso die Möglichkeit, dass Rückstände durch das Abreißen eines Zeckenteiles verbleiben. Ob Betroffene die Tiere herausdrehen oder ziehen ist unerheblich. Wichtig ist, dass Betroffene den Holzbock vollständig entfernen. Verbleiben der Kopf oder Teile des Saugapparates ist der Gang zum Arzt angemessen, um Infektionen zu verhindern.

Zecken erfolgreich entfernen

Die Auslösung der Zecke ist abhängig von mehreren Faktoren. In einer Diplomarbeit von Klaus Robisch von der Veterinärmedizinischen Universität Wien zum Thema „Tick Removal – Vergleich von fünf verschiedenen Zeckenentfernungsgeräten“ lesen Interessierte, welche Methoden und Tools sich eignen und welche Erfolgschancen diese aufweisen.

Robisch unterscheidet drei Faktoren, die die Entfernung des Holzbocks beeinflussen. Dazu zählen die Ausbildung und Länge der Mundwerkzeuge, die Anzahl der Widerhaken der Zecke und die verwendete Klebstoffmenge, mit der sich das Tier festsetzte. Jedes Hilfsmittel bedarf der richtigen Technik. Bei allen Methoden gilt es, das Spinnentierchen nah an der Hautoberfläche zu greifen und sie zu entfernen. Das Quetschen des gemeinen Holzbocks ist dadurch nicht möglich und es gelangen keine gefährlichen Keime in die Haut des Befallenen. Weiterhin wichtig ist das langsame, gleichmäßige und kontrollierte Herausziehen ohne Druck und Gewalt.

Zecken entfernen mit speziellen Karten, Zangen, Lasso oder einer Pinzette

Zum Zecken rausdrehen oder rausziehen eignen sich verschiedene Hilfsmittel, die Betroffene in der Apotheke erwerben. Am geeignetsten erweisen sich Zeckenkarte, Lasso, Pinzette und Zeckenzange. Am einfachsten ist die Entfernung mit der Karte. Diese schieben Befallene mit der Öffnung unter das Tier am Ende des integrierten Schlitzes und ziehen vorsichtig daran.

Mit einer Zeckenzange greift der Helfer den Holzbock hautnah am Saugapparat und zieht diese behutsam ohne Quetschen senkrecht heraus. Die Richtung der Bewegung ist unerheblich. Die Studie „Removal of Attached Nymphs and Adults of Ixodes ricinus (Acari: Ixodidae)“ von De Boer, R. et al. von 1993 bewies, dass sich das Zecken rausdrehen als effektiver erweist. Die Drehbewegung verhindert, dass Reste des Stechapparates zurückbleiben. Mit der Zange entfernen Nutzer größere, ausgewachsene Spinnentierchen. Sie eignet sich ebenso zur Behandlung bei Tieren. Mit der Pinzette erfolgt die Entfernung auf demselben Weg. Das Werkzeug ist vorn spitz-gebogen.

Bei der Verwendung des Zeckenlassos legen Betroffene die Lassoschlaufe nah an der Haut um das Spinnentierchen. Danach verringern sie den Schlaufendurchmesser mit dem Stempel. Durch Ziehen oder Drehen entfernt der Nutzer die Zecke aus der Dermis. Im Anschluss folgt bei allen Varianten das Desinfizieren der Hautstelle mit Alkohol oder einer jodhaltigen Salbe.

Die Wunde beobachten

Treten nach dem Stich Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, grippeähnliche Beschwerden, Fieber oder Wanderröte auf oder verbleiben Teile unter der Haut, suchen Betroffene einen Arzt auf. Generell besteht die Möglichkeit, mehrere Zeckenbisse gleichzeitig zu erleiden. Es empfiehlt sich nach einem Waldspaziergang, den gesamten Körper danach abzusuchen, besonders an den Kniekehlen, am Bauch, an der Brust, am Kopf und am Hals.

 

Hilft Bernstein gegen Zecken – So wirken Bernstein Halsbänder:

Die Wirkung von Bernstein gegen Zecken

Kann die Wirkung von Bernstein meinen Hund oder meine Katze vor Zecken schützen? Kann ich so ohne den Einsatz von hochgiftigen Präparaten die meinem Tier schaden den Sommer ohne Zeckenbiss überstehen? Diese Fragen stehen jedes Jahr bei vielen Tierbesitzern ganz oben an.

Bernstein Halsband gegen Zecken für Hunde und Katzen gibt es in verschiedenen Ausführungen und obwohl die meinungen etwas auseinander gehen, gibt es viele Halter die fest an die Wirkung von Bernstein glauben.

Bernstein gegen Zecken
Wir wirken Bernstein Halsbänder bei Hund und Katze gegen Zecken. Copyright: Audrius Merfeldas bigstockphoto

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5 Fakten zu Bernstein gegen Zecken

  1. Zeckenstiche können für Mensch und Tier zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten verursachen
  2. Bernstein gilt bei vielen Tierhaltern als natürliche Alternativer Zeckenschutz
  3. Bernstein wird eine Zecken abweisende Wirkung nachgesagt, von der vor allem Haustiere wie Katzen und Hunde profitieren sollen
  4. Das Naturprodukt riecht leicht nach ätherischem Öl und erzeugt mit Hilfe des Tierfells elektrostatische Ladung, welche Zecken abschrecken soll
  5. Wissenschaftliche Studien, die die Wirkung von Bernstein gegen Zecken bestätigen oder wiederlegen, gibt es bisher nicht.

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Bernstein als Zeckenschutz für Mensch und Tiere

Zeckenschutz

Zeckenschutz ist wichtig, nicht nur für Haustierhalter. Hat sich eins der lästigen Insekten erstmal fest gebissen, drohen Mensch und Tier zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten.

Auch das Entfernen der Zecke gestaltet sich mit unter schwierig: Kann der Kopf nicht restlos entfernt werden, drohen Infektionen.

Daher taucht nahezu jährlich mit der Frühlingssonne auch die Frage nach dem geeigneten Zeckenschutz auf.

Tierhalter und Naturliebhaber stellen sich dabei oft die Frage, ob die Chemiekeule wirklich nötig ist, oder ob natürliche Mittel helfen können, die Blutsauger fernzuhalten. Schließlich beruhen viele Produkte aus Apotheke, Drogerie oder vom Tierarzt auf Insektiziden, also Substanzen, die für Insekten giftig sind.

Die Sorge, dass auch der Organismus von Tier und Mensch unter negativen Folgen der Substanzen in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, ist nicht ganz unbegründet.

 

Bernstein Halsband gegen Zecken bei Hund und Katze

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Bernstein gegen Zecken Wirkungsweise

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Wie kann Bernstein gegen Zecken helfen

Das fossile Harz mit kräftiger, typischer Färbung ähnelt einem Stein und ist im Handel als Kette, Armband, Ohrring und Co. bekannt. Bernstein riecht ganz leicht dezent nach ätherischem Öl. Dieser Geruch soll Zecken von Mensch und Tier fernhalten.

Im Handel gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Bernsteinprodukte. Wie jedes Naturprodukt, unterscheiden sich Bernsteine erheblich in Farbe, Form und Größe voneinander.

Ob geschliffen oder naturbelassen: Bernsteinketten für haarige Vierbeiner sind in den letzten Jahren groß im kommen. Das Ziel ist nicht etwa das Tragen eines modischen Accessoires, sondern die Abwehr von Zecken.

Neben dem Geruch soll die Kette im Fell des Vierbeiners dafür sorgen, dass das Fell elektrostatisch aufgeladen wird. Auch diese Wirkung soll Zecken abschrecken, das eigen Haustier als Wirt zu wählen.

Diese Wirkung bleibt beim Tragen von Bernsteinketten an Menschen natürlich aus. Fragt man Tierhalter danach, ob Bernstein gegen Zecken hilft, wird man ganz unterschiedliche Erfahrungsberichte bekommen.

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[tds_info]Wissenschaftliche Studien, die die Wirkung von Bernstein gegen Zecken bestätigen oder wiederlegen, gibt es bisher jedoch nicht.[/tds_info]

Anzumerken ist, dass sich eine ungeschliffene Bernsteinkette besser für Tiere eignet, da die elektrostatische Wirkung durch den Schliff der Steine verringert wird. Wichtig ist auch, die Relation zwischen Größe des Tieres und Anzahl der Steine zu betrachten.

Ein kleiner Dackel wird daher eher von der elektrostatischen Aufladung profitieren als eine große Dogge.

Weiterhin ist zu beachten, dass Vierbeiner mit langem Fell bei Bewegung mehr Reibung erzeugen und daher auch eine entsprechend höhere elektrostatische Ladung erzeugen als ihre kurzhaarigen Artgenossen.

[tds_info]Das Tragen von Bernsteinketten ist für Mensch und Tier ohne Nebenwirkungen möglich.[/tds_info]

Ein großer Vorteil gegenüber vielen chemischen Substanzen, die sowohl von Tieren als auch von Menschen nur bedingt vertragen werden. Eine Bernsteinkette, die der Zeckenabwehr dienen soll, sollte immer gut sitzen, um Verletzungen vorzubeugen. Um die volle Wirkung des Bernstein gegen Zecken zu erzielen, sollte die Kette aus naturbelassenem Bernstein bestehen.

Zeckenschutz ist gut, Kontrolle ist besser

Egal ob Bernstein, Chemiekeule oder ein anderes Naturprodukt: Nach einem ausgiebigen Aufenthalt im Freien sollten Mensch und Tier gründlich kontrollieren, ob Zecken auf der Suche nach Nahrung auf ihrem Körper gelandet sind. Stadthunde und Menschen sind weitaus weniger betroffen als Mensch und Katze vom Land.

Die Möglichkeit eines Zeckenstiches mit allen möglichen Konsequenzen ist dennoch gegeben. Hat sich eine Zecke in das Fell des Vierbeiners verirrt und fest gebissen, helfen Zeckenzangen und -Hebel beim vollständigen Entfernen.

Wird ein Mensch von einer Zecke gestochen, sollte der Gang zum Arzt die Konsequenz sein. Hier kann das Insekt vollständig entfernt und die Stichstelle in Augenschein genommen werden. Manchmal ist es ratsam, die Stelle einige Tage zu beobachten, in anderen Fällen ist der Griff zum Antibiotikum unumgänglich.

In einigen Regionen Deutschlands ist es zudem ratsam, bereits Kinder gegen einige Krankheiten zu impfen, die durch Zeckenstiche übertragen werden. Hierzu gehört die Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung hervorruft.

Borreliose heilen – Heilungschancen bei chronischer Borreliose

Wie ist Borreliose heilbar

Die Lyme-Borreliose löst die Bakteriengattung Borrelia burgdorferi aus. Diese übertragen die Zecken durch das Blutsaugen auf ihren Wirt. Nach der Blutmahlzeit, die zwischen einem und sieben Tagen dauert, würgt der Parasit einen Teil des Mageninhalts in die Wunde. Die Erreger leben im Magen-Darm-Trakt der Zecke und gelangen mit dem Speichel ins Gewebe des Menschen. Dort verbreiten sie sich lokal und systemisch und lösen die nicht von selbst heilbare Borreliose aus.

Ist Borreliose heilbar?
Ist Borreliose heilbar? Urheber: angellodeco / 123RF.com

Gehört Borreliose zu den heilbaren Krankheiten?

Was stellt die Borreliose dar?

Zu den hauptsächlichen Überträgern der Borrelien gehören Zecken und Läuse. Die wissenschaftliche Gemeinde erstellte zudem die Hypothese, dass Mücken als Zwischenwirt infrage kommen. Die Durchseuchung durch die Fluginsekten erweist sich jedoch als gering.

Das belegt die Studie: „Detection of Borrelia burgdorferi sensu lato in mosquitoes (Culicidae) in recreational areas of the city of Szczecinl. Die 2002 veröffentlichte Publikation stammt von Kosik-Bogacka D. et al.

 

Die gesundheitliche Komplikation bricht spätestens acht Jahre nach dem Einstich aus. Selbst nach einer bereits überstandenen Lyme-Borreliose erhalten die Patienten keine Immunität. Zudem bedenken Sie, dass Borreliose als nicht heilbar gilt, sofern keine medikamentöse Behandlung erfolgt. Übertragen Schildzecken oder der Holzbock die Borrelien, dringen diese zunächst in Haut und Gewebe ein. Drei bis vier Tage nach dem Zeckenbiss gelangen die Bakterien in den Blutkreislauf des Menschen. Auf diesem Weg bewegen sie sich zu den inneren Organen, sodass gesundheitliche Gefährdungen drohen. Ohne eine Therapie kommt es beispielsweise zu:

  • Muskelschmerzen,
  • Gelenkschmerzen,
  • Entzündungen am Herzmuskel
  • oder einer Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit.

 

Die körpereigene Immunabwehr richtet in der Regel wenig gegen die Borreliose aus. Die Bakterien besitzen eine besondere Tarnfähigkeit, die ihnen eine Umstrukturierung ihrer Oberfläche ermöglicht. Dadurch identifizieren die Antikörper die Erreger nicht als Fremdkörper. Zudem siedeln sich die Borrelien in Körperregionen, welche die Immunabwehr sporadisch kontrolliert. Dazu gehören das Gehirn und die Gelenke.

 

Kann man Borreliose heilen, ohne Medikamente?

Eine Spontanheilung der Borreliose liegt nicht im Bereich des Möglichen. Dringen die Erreger in den menschlichen Körper ein, lösen sie über kurz oder lang die Infektion aus. Zu den ersten Symptomen der Erkrankung gehört eine kreisförmige Rötung, die um den Einstich auftritt.

Die Wanderröte weist auf die Ausbreitung der Bakterien hin. Nicht bei allen Patienten zeigt sich das äußerliche Anzeichen der gesundheitlichen Komplikation. Um die Borreliose dennoch nachzuweisen, eignet sich beispielsweise ein Bluttest. Mehrere Wochen nach dem Zeckenbiss baut das Immunsystem die Abwehrreaktion auf.

 

Daher empfehlen die Mediziner bei Verdacht auf Borreliose wiederholte Blutuntersuchungen. Gehören Sie zu den seropositiven Patienten, treten die charakteristischen Krankheitszeichen im Laufe von Monaten und Jahren auf. Spätestens acht bis zehn Jahre nach der Erstinfektion zeigt der Organismus Anzeichen für die Krankheit. Dazu gehören Entzündungen im Bereich der Organe, die unter Umständen irrreparable Schäden verursachen. Ebenso wie HIV und Syphilis existiert eine eigenständig heilbare Borreliose nicht. Die Mediziner verschreiben den Betroffenen nach der Diagnose der Infektion Antibiotika.

 

Ist die Borreliose heilbar durch Arzneien?

Bemerken Sie die Borreliose direkt nach dem Stich der Zecke, eignen sich Antibiotika in Tablettenform als Gegenmaßnahme. Erwachsenen Patienten verschreiben die Ärzte Doxycyclin. Kinder und schwangere Frauen erhalten ein Amino-Penicillin, das sich Amoxicillin nennt. Ohne eine rechtzeitige Behandlung weitet sich die Erkrankung zu einer chronischen Infektion aus. Um sie zu bekämpfen, bewähren sich Infusionstherapien. In der Regel beträgt deren Dauer zwei bis drei Wochen.

 

In der Zeit gelangen Cefotaxim oder Ceftriaxon in den Blutkreislauf der Betroffenen. Bereits ein Behandlungszyklus heilt im Schnitt 82 Prozent der Patienten. Leiden Sie an einer Allergie gegen Breitband-Antibiotika, besprechen Sie das Problem frühzeitig mit Ihrem Hausarzt. Um die Lyme-Borreliose zu heilen, erhält das zeitnahe Erkennen der Symptome Priorität.

 

Wichtige Vorbeuge-Maßnahmen für die Patienten

Prophylaktische Maßnahmen gegen die Borreliose existieren im Normalfall nicht. Die Erreger verbergen sich vor der Immunabwehr, daher gibt es keine zuverlässige Impfung. Um der Krankheit vorzubeugen, vermeiden Sie besser den Kontakt mit den Überträgern. Damit Zecken Sie nicht stechen, tragen Sie während eines Waldspaziergangs geschlossene Kleidung. Tupfen Sie Nelken- oder Lavendelöl auf die Schuhe, schreckt der Geruch die Parasiten ab. Für Haustiere eignen sich beispielsweise Zeckenhalsbänder.

 

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12088398?dopt=Abstract

 

Medikamente nach dem Zeckenbiss – Wie hilft Antibiotika bei Borreliose

Medikamente und Antibiotika bei Zeckenbiss

Sobald eine Zecke beginnt, Ihr Blut zu saugen, erhöht sich die Gefahr einer Borreliose-Infektion. In der Regel dauert die Blutmahlzeit der männlichen Tiere einen Tag lang. Anschließend würgen sie einen Teil ihres Mageninhalts in die Wunde, um diese zu verschließen. Befinden sich die Borrelien in der Körperflüssigkeit des Parasiten, überträgt er diese auf seinen Wirt. Dieser erkrankt in der Folge an Borreliose. Vorbeugende Maßnahmen – beispielsweise eine zuverlässige Impfung – existieren bislang nicht. Daher verschreiben die Mediziner im Fall einer Erkrankung Medikamente gegen den Zeckenbiss.

Medikamente
Medikamente, Auswertung Blut nach Zeckenbiss Urheber: dolgachov / 123RF

 

Dazu gehören die Antibiotika, deren Aufgabe im Vernichten der Bakterien besteht. Speziell in der ersten Phase der Borreliose profitieren die Betroffenen von guten Heilungschancen.

Konsumieren sie die Antibiotika gegen den Zeckenbiss, sterben die Borrelien folgenlos ab. Ohne eine Behandlung verteilen sie sich im Organismus und befallen Gefäße und Organe. Im schlimmsten Fall drohen irrreparable gesundheitliche Folgen.

 

Helfen Medikamente gegen den Zeckenbiss?

Wie lange dauert es, bis Antibiotika bei Borreliose wirkt

In der Regel leiden die Patienten zwischen Frühjahr und Herbst an Zeckenstichen. Speziell in den Zeckengebieten wie Bayern oder Hessen lauern die Parasiten. Mit Vorliebe sitzen sie im Unterholz oder auf hohen Gräsern und strecken ihre Vorderbeine aus. Läuft ein Wirt an ihnen vorbei, klammern sie sich fest und krabbeln auf der Suche nach der geeigneten Einstichstelle über den Körper. Für durch den Biss übertragene Krankheiten existieren im Normalfall keine Risikogebiete. Der Grund besteht darin, dass beispielsweise die Borrelien auch Zecken in Mittel- und Norddeutschland befallen. Diese übertragen die Bakterien durch das Blutsaugen auf den Menschen und andere Säugetiere.

 

Zudem befinden sich in der Körperflüssigkeit der Zecke weitere Erreger, die unter Umständen gesundheitliche Komplikationen auslösen. Mit dem Eindringen des Kieferwerkzeugs pumpen die Schädlinge des Weiteren ein Nervengift in das Gewebe. Durch dieses Neurotoxin spüren Sie während des Saugprozesses keine Schmerzen. Aus dem Grund bemerken die Betroffenen den Zeckenbiss erst verspätet. Entzündet sich beispielsweise die umliegende Haut, empfiehlt der Hausarzt bestimmte Medikamente gegen den Zeckenbiss.

 

Zu ihnen zählt beispielsweise das Doxycyclin. Nach einem Zeckenstich hilft es gegen Hautausschlag und unangenehmen Juckreiz. Letzterer tritt vorwiegend auf, wenn Erreger in die Wunde dringen und ein Entzündungsprozess beginnt. Ebenso beugt das Medikament nach dem Zeckenbiss Übelkeit und einem Gefühl der Abgeschlagenheit vor. Beide Symptome weisen auf eine Entzündung im Körper hin. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass es sich um erste Anzeichen der Borreliose handelt. Bemerken die Patienten eine kreisförmige Rötung um den Einstich, suchen sie umgehend ihren Arzt auf. Das Anzeichen nennt sich Wanderröte und stellt ein unmissverständliches Merkmal der Borreliose dar.

 

Zu den empfehlenswerten Arzneien nach einem Zeckenbiss zählt gleichermaßen Doxy. Es unterstützt die Behandlung von Übelkeit, Erbrechen und Muskelschmerzen. In der Regel erweisen sich Zeckenbisse als ungefährlich, lösen aber bei Allergikern gesundheitliche Komplikationen aus. Vorwiegend das Nervengift führt unter Umständen dazu, dass Sie ein starkes Unwohlsein verspüren. Ebenso kommt es durch den Biss weiblicher Zecken unter Umständen zu der Zeckenlähmung. Auch hierbei spielt das Neurotoxin eine wesentliche Rolle. Es reizt die Nerven und beeinträchtigt die Reizweiterleitung zur Muskulatur. Daher leiden die Betroffenen an starken Schmerzen und einem Missempfinden auf der Haut.

Die weiblichen Parasiten saugen über einen Zeitraum von mehreren Tagen das Blut des Wirts. Während der gesamten Zeit verschlimmern sich die Symptome der Lähmung. Bleibt nach dem Entfernen des Parasiten dessen Mundwerkzeug stecken, löst das Nervengift weitere Nebenwirkungen aus. Dazu gehören gleichermaßen Entzündungen und Hautreizungen. Als Medikament gegen den Zeckenbiss wirkt Doxy schnell und zuverlässig. Allerdings raten die Mediziner von einer Eigenmedikation ab. Eine fehlerhafte Dosierung der Arznei führt beispielsweise zu Kopf- und Magenschmerzen.

 

Die Arzneien gegen allergische Reaktionen

Nicht selten löst ein Zeckenstich allergische Reaktionen aus. Die betreffende Hautstelle weist beispielsweise Rötungen und eine starke Schwellung auf. Die Patienten fühlen ein unangenehmes Brennen auf dem Dermatom. Unter Umständen begleiten Juckreiz und temporäre Taubheitsgefühle das Phänomen. Als Gegenmaßnahme verschreiben die Ärzte das Mittel Amoxicillin. Die Tabletten nehmen die Betroffenen dreimal täglich ein. Die Therapie begleitet besser ein erfahrener Mediziner, da die Arznei bei fehlerhafter Einnahme zu Nebenwirkungen führt. Konsumieren Sie die Pillen über einen längeren Zeitraum, drohen Rötungen und Pickelbildung am gesamten Körper. Daher halten Sie sich besser an die Dosierungsempfehlung des Mediziners.

 

Der Zeckenbiss bedeutet für die Patienten im Regelfall keine Gefahr. Entfernen sie den Parasiten fachgerecht mit einer Zeckenzange, heilt die Wunde normalerweise folgenlos ab. In keinem Fall reiben Sie die Zecke mit Ölen oder Nagellack ein. Gelangen die Substanzen in Ihren Organismus, entzündet sich das Gewebe. Dadurch dringen weitere Bakterien ein, die das Immunsystem zusätzlich belasten. Bleibt das Beißwerkzeug der Zecke nach deren Entfernung in der Haut stecken, vermeiden Sie Kratzen und Knaupeln. Durch Schmutz und Druck reizen Sie die Hautstelle und lösen ebenso Entzündungsprozesse aus.

Die bessere Alternative besteht darin, die Wunde vorsichtig zu desinfizieren. Dafür eignen sich handelsübliches Desinfektionsmittel oder medizinischer Alkohol. Anschließend eitert das Kieferwerkzeug der Zecke eigenständig aus dem Fleisch. Zecken übertragen jedoch nicht ausschließlich Bakterien. Auch Viren gelangen in den menschlichen Körper und lösen im schlimmsten Fall die FSME aus. Die Abkürzung steht für die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Speziell die weitverbreitetste Zeckenart, die Schildzecke, trägt den Erreger in sich. Zu den hilfreichen Medikamenten nach dem Zeckenbiss gehört FSME-IMMUN. Es hilft gegen:

  • Abgeschlagenheit,
  • Müdigkeit,
  • Empfindungsstörungen,
  • Fieber,
  • Appetitlosigkeit
  • und grippeähnliche Beschwerden.

 

Speziell gegen starke Kopfschmerzen stellt die Arznei ein Hilfsmittel dar. In der Regel handelt es sich bei dem Medikament um einen Impfstoff, welcher der FSME vorbeugt. Wie bei allen Arzneien drohen Nebenwirkungen, zu denen Augenschmerzen, Herzschmerzen und Konzentrationsstörungen zählen.

 

Weitere Medikamente gegen den Zeckenbiss

Zu den hilfreichen Arzneien gegen einen Zeckenstich gehört auch Fampyra. Aufgrund seiner zuverlässigen Wirksamkeit und der guten Verträglichkeit verschreiben die Mediziner es bei unterschiedlichen Beschwerden nach dem Einstich. Vorwiegend hilft das pharmazeutische Mittel gegen Glieder- und Muskelschmerzen. Ebenso kommt es bei einer gestörten Koordination zum Einsatz. Leiden Sie beispielsweise an den Nachwirkungen einer Zeckenlähmung, stellt die Arznei ein geeignetes Heilmittel dar. Zudem löst es in seltenen Fällen Nebenwirkungen aus. Zu den negativen Effekten zählen Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen.

 

Antibiotika bei Zeckenbiss

Verschreiben die Ärzte Medikamente gegen einen Zeckenbiss, stehen unterschiedliche Antibiotika im Vordergrund. Die Arzneien eliminieren bakterielle Erreger im Blut und stärken auf die Weise die körpereigene Immunabwehr. Überträgt die Zecke während des Blutsaugens Borrelien, breiten sich diese nach dem Eindringen im Organismus aus.

In der ersten Phase der Borreliose befallen sie vorwiegend die Haut und das umliegende Gewebe. Mehrere Tage später beginnt das zweite Stadium der Erkrankung. In dieser Zeit dringen die Erreger in den Blutkreislauf ein und sammeln sich auf diesem Weg an den Organen. Die Abwehrkräfte stellen für die Bakterien in der Regel keine Hürde dar.

 

Das liegt an der besonderen Tarnungsfähigkeit der Borrelien. Sie verändern ihre Oberflächenstruktur, sodass die Abwehrkräfte sie nicht als Fremdkörper wahrnehmen. Zudem siedeln sich die Erreger speziell in Körperregionen, welche die Antikörper unregelmäßig kontrollieren, an. Dazu zählen das Gehirn und die Gelenke. Befallen sie das Hirn und das Nervensystem, sprechen die Mediziner von einer Neuroborreliose.

Die häufigste Form der Erkrankung stellt jedoch die Lyme-Borreliose dar. Antibiotika gegen den Zeckenbiss eignen sich als frühzeitige Borreliose-Therapie. Bereits nach den ersten Anzeichen der Krankheit verschreibt der Arzt die Medikamente, um die Ausbreitung der Bakterien zu verhindern.

 

In einigen Fällen geht die Borreliose ohne die Wanderröte einher. Daher verwechseln die Betroffenen die Symptome oftmals mit den Krankheitszeichen einer Grippe. Erfolgt keine Behandlung, schreitet die Lyme-Borreliose weiter fort, bis ein Befall lebenswichtiger Organe folgt. Um das zu vermeiden, nehmen die Patienten Antibiotika nach dem Zeckenbiss auch im Verdachtsfall ein. Spüren Sie die grippeähnlichen Merkmale über einen längeren Zeitraum, konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Dieser weist die Erreger beispielsweise mithilfe eines Bluttests nach.

 

Weitere Informationen für die Betroffenen

Die Medikamente gegen den Zeckenbiss nehmen die Patienten besser nicht ohne ärztliche Beratung ein. Vorwiegend falsche Dosierungen führen zu gesundheitlichen Komplikationen. Eine sichere Prävention gegen den Einstich existiert bislang nicht. Jedoch bewährt es sich, den Kontakt mit den Schädlingen zu vermeiden. Bewegen Sie sich in der freien Natur, achten Sie auf feste Kleidung und geschlossene Schuhe. Die Parasiten lauern auf hohen Gräsern. Kommt ein Wirt vorbei, wechseln sie auf dessen Hosenbein. Sie krallen sich zunächst fest, um sich anschließend einen Weg auf freie Hautstellen zu suchen. Helle Kleidung ermöglicht es Ihnen, die Zecke frühzeitig zu erkennen und vom Stoff zu entfernen.

Besitzen Sie Haustiere, kontrollieren Sie diese nach dem Spaziergang ebenfalls auf Zecken. Für Tiere mit langem und dichtem Fell eignet sich ein spezieller Zeckenkamm. Nach dem Auffinden des Schädlings beseitigen Sie diesen mit einer Zeckenpinzette oder einem Zeckenlasso. Anschließend erfolgt die Entsorgung in der Toilette. Die Spinnentiere überleben auch Extremsituationen. Werfen Sie sie beispielsweise aus dem Fenster, legen sie im Garten ihre Eier. Dadurch entsteht ein Zeckenrisikogebiet auf Ihrem Grundstück.

 

 

 

 

Zeckenbiss mit homöopathischen Mitteln behandeln

Aktivierung der Selbstheilungs-Kräfte verhindert Borreliose

Die Behandlung eines Zeckenbisses mit Homöopathie strapaziert den Körper weniger als herkömmliche Medikamente. Die Naturheilkunde bietet diverse Mittel, um unangenehme und teilweise gefährliche Folgen eines Stiches abzumildern. Dabei ist zu beachten, dass die Krankheit nicht in erster Linie wegen des Eindringens des Bakteriums ausbricht.

Zeckenbiss am Kopf

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Heilpraktiker und Ärzte, wie Florian Davidis, Kriemhilt Waldenmaier, Dr. med. Wolfgang Scheel und Dieter Berweiler, empfehlen diverse Arzneien, um Zeckenbisse auf natürliche Weise erfolgreich zu behandeln.

Borreliose und FSME – wie Zecken Krankheiten übertragen

Der Hauptgrund zur Sorge wegen eines Zeckenbisses ist die Gefahr, sich mit einer der beiden Krankheiten zu infizieren. Die Infektion mit FSME erfolgt durch den Speichel der Zecke. Falls das beißende Tier Träger des Virus ist, verhindert seine schnelle Entfernung die Ansteckung nicht. Das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ gelangt durch die Ausscheidungen der Zecke auf die Haut und somit in die Stichwunde. Ein schnelles Reagieren vonseiten des Betroffenen beziehungsweise seiner betreuenden Person vermeidet eventuell eine Infektion mit Borreliose.

Das Erkennen beider Krankheiten im Anfangs-Stadium ist schwierig. Bei der Borreliose-Infektion zeigen sich einige Tage nach dem Stich kreisförmige Rötungen um die Einstichstelle. Sie verschwinden bald darauf. Weitere Symptome treten Monate bis Jahre später auf. Diverse Naturheilkundler gehen davon aus, dass nicht zwingend Zecken die Leiden übertragen. Sonstige mögliche Träger des Bakteriums sind Bremsen, Stechmücken und andere blutsaugenden Insekten. Symptome von FSME sind sehr unterschiedlich. Ärzte erkennen sie häufig erst spät.

Alternative Behandlungen schonen die Gesundheit

Nicht alle Zecken tragen Krankheits-Erreger in sich. Eine schulmedizinische Impfung zur Vorbeugung von FSME bringt häufig Schäden mit sich, welche die Gesundheit stärker beeinträchtigen als ein Zeckenbiss. Die Homöopathie stellt Alternativen für erfolgreiche Behandlungen bereit:

  • Umschläge,
  • Ölmischung,
  • Creme,
  • Einlauf oder Lymphdrainage.

Als allgemeine Behandlung eines Zeckenbisses empfiehlt die Heilpraktikerin Kriemhilt Waldenmaier aus Hemmingen Quark- oder Salzumschläge. Bei einer starken Reaktion auf den Stich setzt der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Wolfgang Scheel auf die Rescue-Creme aus der Bachblüten-Therapie. Ein Einlauf oder eine Lymphdrainage helfen, die Symptome abzumildern und das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Seiner Ansicht nach reicht das positive Denken, um einer Infektion zu trotzen.

Die Homöopathie behandelt einen Zeckenbiss präventiv mit der Veränderung des Körpergeruches. Nach der prophylaktischen Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes bleiben Zecken und andere Menschen dem Körper fern. Deshalb ist diese Methode nicht bei allen beliebt. Der Heilpraktiker und diplomierte Gartenbau-Ingenieur Dieter Berweiler aus Stuttgart empfiehlt Coccus cacti LM 1000. Das Mittel stellt ebenfalls einen nur für die Tiere abstoßenden Eigenduft her. Seine Einnahme erfolgt einmal pro Jahr.

Homöopathische Methoden zur Behandlung einer Borreliose-Infektion

Dr. Florian Davidis behandelt Zeckenbisse homöopathisch. Er arbeitet mit der Energieresonanz-Therapie. Die Spezialform der Magnetfeld-Therapie sorgt für gute Erfolge. Er setzt ebenfalls Nosoden ein. Diese bezeichnen aus krankem Körpergewebe hergestellte Arzneimittel. Naturheilpraktiker benutzen sie zur Bekämpfung derselben Erkrankung. Kriemhilt Waldenmaier verabreicht ihren Patienten einmal pro Jahr Nosoden.

Das alleinige Vorhandensein von Bakterien führt nicht zu einer Infektion. Wer einen gesunden Lebensstil pflegt und seinem Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt, ist für Krankheiten unempfänglich. Das gilt auch für die Infektion mit Borreliose und FSME. Mit starken Abwehrkräften bekämpft der Körper eindringende Krankheits-Erreger.

 

Vorbeugende Maßnahmen gegen Zeckenbisse

Wer aus lauter Angst vor Zecken sich nicht mehr in den Wald oder auf die Wiesen traut, setzt falsche Akzente. Bewegungs- und Sonnenlicht-Mangel sorgen für Übergewicht und ein Vitamin-D-Defizit. Diese Leiden greifen die Gesundheit weit mehr an als ein möglicher Zeckenbiss. Lange Kleidung bei Sommertemperaturen halten die Tiere nicht davon ab, auf ihre tägliche Mahlzeit zu verzichten. Die oben erwähnten Duft verändernden Maßnahmen oder ätherische Öle zum Einreiben vermindern das Risiko eines Zeckenstichs.

 

Gute Gründe für eine naturheilkundliche Behandlung

Die Naturheilkunde bietet eine Diversität an homöopathischen Behandlungen für Zeckenbisse. Fachleute bestätigen ihre Erfolge und empfehlen, den Körper nicht unnötig mit Giften zu belasten. Dabei verschweigt die Schulmedizin oft das Nichtgelingen von Behandlungen mit Antibiotika. Homöopathische Mittel sind ungefährlich. Sie behandeln die Symptome und verbreiten kein Gift im ganzen Körper, das andere Aspekte der Gesundheit beeinträchtigt.